Archiv der Kategorie: Nachrichten

Hinweis zu den Bezirksmeisterschaften 2020

Liebe Mitglieder,

die Anmeldung zu den Bezirksmeisterschaften 2020 erfogt dieses Mal ohne “Voranmeldung”. D.h. das Anmeldetool wird ab Anfang Januar zur Verfügung stehen und dann ist die Voranmeldung und gleichzeitig die Startzeitenreservierung möglich.

Die genauen Termine und Details sind in der jeweiligen Aussschreibung aufgeführt. Diese werden demnächst veröffentlicht.

Information zum Versenden von Schreiben an Abgeordnete

Liebe Mitglieder,

von einem GSVBW Mitglied erhielten wir folgende Information:

Laut einem Mitarbeiter der Poststelle des Bundestages kann man die unfrankierten Briefe an die Abgeordneten alle in einen Karton oder grossen Umschlag packen und an die Poststelle des Bundestages schicken. Man sollte dann in einem Begleitschreiben, um die Verteilung an die MdB bitten. Wichtig ist nur, dass jeder Brief einzeln vernünftig adressiert ist und einen Absender hat. So kann man zum Preis von einem Paket alle Abgeordneten erreichen.

Bitte nutzt diese Möglichkeit.

Viele Grüße,
Euer Helmut Glaser

Informationen zur geplanten Waffenrechtsverschärfung

Liebe Mitglieder,

zur Zeit gibt es eine Reihe von Aktionen, um gegen die völlig unsinnige Verschärfung des Waffengesetzes zu “protestieren”. Eine Möglichkeit ist sicher die Beschwerde bzw. Meinungsäußerung per Brief (bitte nicht per Email – die wird sofort als SPAM aussortiert).  Daher: Schreiben Sie höflich und ohne jede Polemik  einen Brief an die Abgeordneten des Innenausschusses, die sich mit dem Entwurf beschäftigen, und haken Sie telefonisch im Wahlkreisbüro nach! Musterbrief für Sportschützen gibt es beim BDS unter: tinyurl.com/3WaffG. Diesen Brief aber bitte noch individualisieren. Dort sind auch die Adressen verfügbar.

Weitere Möglichkeit: Hier gibt es eine Link für eine Postkarte direkt an Herrn Minister Seehofer:
tinyurl.com/BMI-Beschwerde

Basis für einen Brieftext kann auch der Newsletter des Forums Waffenrecht sein. Mir gefällt dabei besonders das Argument mit dem “Bürokratiemonster” und natürlich der Hinweis, dass durch die Verschärfung kein einziger Anschlag verhindert werden kann. Was fehlt ist der Hinweis auf “illegale Waffen”. In diesen liegt liegt die Gefahr für die Bevölkerung. Und was unternehmen unsere Politiker in dieser Richtung? Nichts! Hier der Newsletter:

Innenminister Seehofer schießt bei der Waffenrechtsänderung über das Ziel hinaus

Die geplante Novelle des Waffengesetzes geht deutlich über die Vorgaben der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinaus. Das Bundesinnenministerium will in einer Nacht-und-Nebel-Aktion unüberlegte Verschärfungen durchsetzen und legale Waffenbesitzer grundlos bestrafen.

(Berlin, 23. Oktober 2019) Bundesinnenminister Horst Seehofer will das Waffengesetz drastisch verschärfen und nutzt unter anderem das Attentat von Halle als Vorwand. Der Täter hatte sich seine Waffen mit einem 3-D-Drucker selbst gebaut. Die Verbände des Forum Waffenrecht und der Deutsche Schützenbund protestieren entschieden dagegen: Schärfere Regelungen verhindern solche Taten nicht und treffen grundlos legale, gesetzestreue Waffenbesitzer und weitere unbeteiligte Bevölkerungsgruppen.

“Mit dem Aktionismus wird der Bevölkerung ein Gewinn an Sicherheit vorgegaukelt. Erschaffen werden soll ein Bürokratiemonster, das selbst Experten der Polizei für nicht umsetzbar halten”, sagte Friedrich Gepperth, Vorsitzender des Forum Waffenrecht. Die geplanten Verschärfungen sorgten dafür, dass Fachkräfte in den Sicherheitsbehörden mit bürokratischen Vorgaben beschäftigt seien, anstatt Kriminalität zu bekämpfen. Seehofer geht mit seinen Vorschlägen weit über die Vorgaben der europaweiten Feuerwaffenrichtlinie hinaus und bricht damit seine Zusage, dass die Richtlinie nur eins zu eins umgesetzt werden sollte. Die Richtlinie musste bereits bis September 2018 in deutsches Recht umgesetzt werden. Eine Fristverlängerung läuft Ende Dezember aus.

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Nun sollen unter anderem generelle Waffenverbotszonen eingeführt werden: Darin wären nicht nur Taschenmesser ab einer Klingenlänge von vier Zentimetern bereits verboten, sondern auch ein unbestimmter Kreis von “gefährlichen Gegenständen”. Sogar Glasflaschen könnten unter das Verbot fallen. In den Zonen soll es Personenkontrollen ohne Anlass geben. Die Verbände des Forum Waffenrecht und der Deutsche Schützenbund sehen darin einen Schritt hin zum Überwachungsstaat. Solche Zonen haben erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung, Anwohner, Besucher, Kunden von ansässigen Geschäften oder auf Handwerker. Auch wenn Ausnahmen im Gesetz und in der Verbotszonenverordnung vorgesehen werden, verbleiben erhebliche Unsicherheiten. Für sehr viel wirksamer halten die Verbände und Experten der Polizei ein individuelles Verbot von Waffen für bereits straffällig gewordene oder anderweitig aufgefallene Personen. Dies ist nach Ansicht von Polizeiexperten auch in der Praxis weit praktikabler. Das Bundesinnenministerium lehnt diese Vorschläge dagegen vehement ab.

Eine weitere geplante Verschärfung ist die verpflichtende Verfassungsschutzabfrage bei der Zuverlässigkeitsüberprüfung. Die acht Verbände begrüßen zwar die Absicht, Extremisten den Zugang zu Waffen zu verwehren. Sie kritisieren aber, dass mit der geplanten Änderung alle legalen Waffenbesitzer unter Generalverdacht gestellt würden. Ein Mehr an Sicherheit werde damit nicht geschaffen. Denn der Verfassungsschutz kann bereits jetzt auf die Daten im Nationalen Waffenregister zugreifen und so Extremisten den Zugang zu Waffen gezielt verwehren.

Die EU-Feuerwaffenrichtlinie nutzt Minister Seehofer auch als Vorwand dafür, Sportschützen weiter zu schikanieren: Die Anforderungen für den Besitz von bereits legal erworbenen Waffen sollen drastisch angehoben wurden. Die hohen Anforderungen, die für den Erwerb gelten und die durch die Rechtsprechung schrittweise angehoben werden, sollen künftig auch für den weiteren Besitz gelten. In der Praxis bedeutet das: Für jede legale Waffe muss der Besitzer künftig 18 Schießtermine jährlich vorweisen. Kein Anschlag würde dadurch verhindert.

Ein Bürokratiemonster ist auch die neue Regelung zu Magazinen mit mehr als 10 Schuss für Gewehre sowie 20 Schuss für Pistolen und Revolver. Diese Magazine, die bisher völlig frei erwerbbar waren, sollen künftig verboten werden. Auch damit geht Seehofer über die Richtlinie hinaus. Die geplante Regelung verschärft auch die Rechtsunsicherheit, die schon die Richtlinie begründet hat. Die Regelung verlangt vom einzelnen Magazinbesitzer eine eigene Beurteilung des Magazins, die schon für den kriminaltechnischen Dienst der Polizei kaum zu bewältigen wäre. Damit geht auch dieses Vorhaben weit über die Vorgaben der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinaus. Die Verbände lehnen dies ab. 

Weitere Verschärfungen sind geplant, die Handel und Hersteller von Waffen negativ influssen – ohne ein Plus an Sicherheit zu erreichen. Die Verbände fordern Minister Seehofer und die Abgeordneten des Bundestages auf, unsinnige Restriktionen für legale Waffenbesitzer ersatzlos zu streichen. Stattdessen sollten die Voraussetzungen geschaffen werden, den illegalen Waffenbesitz endlich effektiv zu bekämpfen.

Das deutsche Waffengesetz ist eines der strengsten weltweit. Der Terrorismusexperte Peter Neumann vom Londoner King’s College sagte kürzlich gegenüber der Augsburger Allgemeinen, dass das strenge Waffenrecht in Deutschland bei dem Anschlag in Halle vermutlich sogar zahlreichen Menschen das Leben gerettet habe, weil der Täter keinen Zugang zu legalen Waffen gefunden hat.

Die unterzeichnenden Verbände vertreten mehr als 2 Mio. Mitglieder in über 15.000 Vereinen in ganz Deutschland. Die im Forum Waffenrecht zusammengeschlossen Verbände sind unter anderem der Deutsche Jagdverband e. V., der Bund Deutscher Sportschützen e. V., der Bund der Militär- und Polizeischützen e. V., die Deutsche Schießsport Union e. V., der Bundesverband Schießstätten e.V., der Verband deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V. und der Verband der Hersteller von Jagd-, Sportwaffen und Munition.

Aber auch die BDS Landesverbände sind aktiv. Hier gibt es den Musterbrief komplett mit Anschriften:  BDS Landesverband 2
Dazu nochmals die Bitte: Individualisiert die Schreiben mit zusätzlichen/anderen Argumenten.

Auf der Seite des BDS (https://www.bdsnet.de/aktuelles/nachrichten.html) wird es demnächst weitere Vorlagen geben.

Wir werden per GSVBW Newsletter informieren, wenn es Neuigkeiten gibt.

 

Packen wir es an – wehren wir uns mit sachlichen Argumenten – höflich vorgetragen – gegen den Unsinn.

Viele Grüße,
euer Helmut Glaser, GSVBW Präsident

Einladung zur Schulung und Prüfung “Waffensachkunde für Sportschützen”

Der Präsident des BDS Landesverbands Baden-Württemberg, Helmut Glaser, führt folgende Schulung/Prüfung durch:

„Waffensachkunde für Sportschützen“

(einschl. „Befähigung zur Standaufsicht“)

Termine:

Schulung: Sa. + So., 16. + 17. November 2019; Beginn 10.00 Uhr; Ende: Offen , ca. 17.00/18.00
Prüfung:   Sonntag, 01. Dezember 2019 (Uhrzeit wird bei der Schulung festgelegt)

Austragungsort:

Schulung: GSVBW Geschäftsstelle, Goethestr. 15; 74379 Ingersheim
Prüfung: Schützenhaus Sersheim (http://www.svsersheim.de/)

Hier die Details und das Anmeldeformular: Einladung Sachkunde November

 

Viele Grüße,
euer Helmut Glaser

Lehrgang “Aufsicht für Kinder und Jugendliche auf Schießstätten”

Die Schulung vermittelt die notwendige Qualifizierung entsprechend § 27 WaffG und §§10, 11 AWaffV, sowie Vorschriften der WaffVwV. Sie findet statt am

Samstag 30. November 2019 – 09:00 Uhr bis ca. 16:00 Uhr
beim SV Rheinfelden, Grüttgasse 11, 79618 Rheinfelden

Einladung Lehrgang “Aufsicht Kinder und Jugendliche”

Ergebnisse LM Steel-Challenge

Wunderschönes Wetter, über 100 Starts – optimale Vorraussetzungen bei der Landesmeisterschaft Steel-Challenge an diesem Wochenende…

Vielen Dank an Michael Faber für die Organisation. Einen besonderen Dank an alle Übungsleiter, Helfer und Aufsichten, die uns durch das Match begleitet haben. Und natürlich an die Schützinnen und Schützen, die mit ihrer Teilnahme für eine entspannte Atmosphäre während des gesamten Matches  gesorgt.

Hier die finale Ergebnisliste:
Ergebnisse LM Steel

Bis zur nächsten Meisterschaft,
euer Helmut Glaser