Wir sagen „so nicht!“ – Europäische Kommission will schärfere Kontrolle von Feuerwaffen

Die „Anti-(Sport)Waffen-Lobby“ hat mal wieder zugeschlagen… und diesmal gleich bei der EU Kommission. Die schrecklichen Terroranschläge von Paris werden als Anlass vorgeschoben, um uns legalen Waffenbesitzern die Ausübung unseres Sports zu erschweren, wenn nicht gar unmöglich zumachen. In keinster Weise wird dabei erwähnt oder beachtet, dass bei dem Terrorakt illegale Kriegswaffen verwendet wurden, die kein Sportschütze besitzt oder besitzen darf. Und noch etwas wird völlig unerwähnt gelassen auch Titel der Online Petition):

YOU CANNOT STOP TERRORISM BY RISTRICTING LEGAL GUN OWNERSHIP

In einer Presseerklärung der European Commission vom 18.11.2015 (http://europa.eu/rapid/press-release_IP-15-6110_de.htm) fordert Kommissionspräsident Juncker, unterstützt von EU Industrie-Kommissarin Elzbieta Bienkowska und EU Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos, diverse Verschärfungen des EU-Waffenrechts und stellt bewusst einen FALSCHEN Zusammenhang mit den Terroranschlägen in Paris her. Es soll die EU-Feuerwaffenrichtlinie mit ihren Vorschriften zum Erwerb und Besitz von – legalen – Sport- und Jagd- und Sammlerwaffen geändert werden. Diese von der Kommission vorgestellten Änderungsvorschläge müssen aber vom Europäischen Parlament und vom Rat der EU beschlossen werden.

Die furchtbaren Ereignisse der vergangenen Tage dürfen nicht dazu verwendet werden, mit blindem Aktionismus Maßnahmen vorzuschlagen, die – wieder einmal – nur die legalen Waffenbesitzer trifft. Wir Sportschützen – genauso wie Jäger und Sammler – gehören zu einer total überwachten und kontrollierten Personengruppe (z.B. Stichworte wie: Anlassunabhängige Kontrolle, Zuverlässigkeit usw.) . Die derzeitigen waffenrechtlichen Regelungen in Deutschland gewährleisten – wie das Bundesverfassungsgericht kürzlich festgestellt hat –, dass von legalen Waffenbesitzern wie den Sportschützen keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgeht.

Als Sportschützen weisen wir es daher auf das Schärfste zurück, mit Terroristen und Mördern auf eine Stufe gestellt zu werden. Was können wir tun? Wir sollten zum Beispiel  unsere Bundestags- und Europaparlamentsabgeordneten fragen und um Stellungnahmen bitten, wie sie uns vor derartigen politischen Fehlgriffen und Diffamierungen zu schützen gedenken.

Hier der Link zur Online-Petition Wir empfehlen, diese Petition zu unterstützen und zu unterzeichnen:

https://www.change.org/p/council-of-the-european-union-eu-you-cannot-stop-terrorism-by-restricting-legal-gun-ownership

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Wir danken für eure Unterstützung,

Helmut Glaser und das GSVBW Präsidium