Page Title: Field-Target
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Printed: 2010-09-06, 21:40:40

Field-Target

FTS ist eine Jagd-Simulation, bei der mit Luftgewehren niedriger (7,5 Joule) und mittlerer (16,3 Joule) Mündungsenergie geschossen wird. Diese müssen mit einem stark vergrößernden Zielfernrohr mit Parallaxenausgleichsvorrichtung ausgestattet sein. Die Ziele sind lebensgroße Stahlsilhouetten von Kleintieren (z.B. Kaninchen, Krähe) die nur bei einem Treffer in eine kreisrunde "Kill Zone" (15, 20, 25 und 40 mm) umfallen und dann durch Seilzug wieder zum Lebven erweckt werden. Nur eine gefallene Silhouette zählt als Treffer. Pro Ziel ist nur ein Schuss erlaubt.



Die Ziele stehen in bis zu 25 Zielstraßen (sog. "Lanes") mit insgesamt maximal 50 Zielen in für die Schützen unbekannten Entfernungen (9 bis 50 m). Die Schützen treten in "Squads" von 2 bis 5 Teilnehmern an. Die Schießposition ist beliebig, meist wird aber sitzend geschossen. Bestimmte Lanes können aber auch explizit als stehend oder knieend ausgeschrieben sein.



Zunächst muss von der Feuerlinie aus die Enternung zum Ziel mit dem Zielfernrohr gemessen sowie die Korrektur des Haltpunkts und der Winddrift vorgenommen werden. Vor allem letzteres ist die größte Herausforderung für den Schützen: Bei offiziellen Wettkämpfen gilt ein Zeitlimit von einer Minute pro Ziel!



Obwohl Field-Target auf den ersten Blick recht unkompliziert wirkt ist es eine sehr dynamische Disziplin, die in der Praxis an den Schützen höchste Anforderungen stellt. Diese und der Abwechslungsreichtum des Schießens in "freier Natur" ohne Rücksicht auf Wetterbedingungen stellen eine große Herausforderung dar und machen daher diese Disziplin besonders attraktiv.




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